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38 Beiträge
Sommerekzem — warum die Haut selten der Ausgangspunkt ist
Die Reaktion auf den Gnitzenstich ist der sichtbare Teil. Was darunter liegt, entscheidet über den Verlauf.
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Alt werden ohne alt auszusehen — was beim Senior wirklich zählt
Viele Beschwerden, die als altersbedingt gelten, sind es nicht. Ein Blick auf das, was sich beeinflussen lässt.
12 Min · Equiterna Redaktion
Wenn das Fell flüstert — was der Fellwechsel über den Stoffwechsel verrät
Zweimal im Jahr baut das Pferd sein gesamtes Haarkleid um. Was dabei im Stoffwechsel passiert — und welche Zeichen sich lesen lassen.
11 Min · Equiterna Redaktion
Vitamin E im Winter — warum die Heuration nicht reicht
Konserviertes Raufutter verliert α-Tocopherol. Ein Blick auf Versorgungslücken und die Studienlage.
8 Min · Equiterna Redaktion
FEI-Doping-Liste 2026 — was sich für Phytotherapeutika ändert
Teufelskralle, Weidenrinde, Salicylate: Karenzzeiten und Schwellenwerte im Überblick.
6 Min · Equiterna Redaktion
Body Condition Score in der Praxis — Hand schlägt Auge
Wie die Henneke-Skala zwischen Winterfell und Fettpolster unterscheidet.
5 Min · Equiterna Redaktion
Biotin und das Hufhorn — was die Studien zeigen, und was nicht
Biotin gilt als das Huf-Supplement schlechthin. Ein nüchterner Blick auf die Datenlage, die Geduld, die es braucht, und die Bausteine, die oft vergessen werden.
7 Min · Equiterna Redaktion
Magnesium und Gelassenheit — zwischen Mythos und Evidenz
Magnesium und L-Tryptophan stehen auf vielen „Nerven“-Produkten. Was davon ist belegt, was ist Erwartung — und wo lohnt der Blick auf Haltung statt auf das Pulver?
6 Min · Equiterna Redaktion
Omega-3 beim Pferd — Leinöl, Algenöl oder Lachsöl?
Pflanzliche und marine Quellen liefern verschiedene Fettsäuren. Warum die Wahl der Quelle mehr entscheidet als die schiere Menge.
7 Min · Equiterna Redaktion
Gelenkstoffwechsel im Alter — was die Wirkstoffe wirklich leisten
Grünlippmuschel, MSM, Glucosamin, Chondroitin, Hyaluronsäure: ein nüchterner Blick auf eine Wirkstoffgruppe mit ungleich verteilter Evidenz.
8 Min · Equiterna Redaktion
EMS und Hufrehe-Prävention — der Hebel liegt in der Ration
Insulindysregulation, Zucker und Stärke der Ration, Weide-Management: warum gerade leichtfuttrige Rassen von einer klaren Fütterungslinie profitieren.
8 Min · Equiterna Redaktion
Sommerekzem verstehen — der Mechanismus hinter dem Juckreiz
Eine Überempfindlichkeit gegen Culicoides-Speichel, kein Schönheitsfehler. Was hinter dem Krankheitsbild steht und welche Stellschrauben das Management kennt.
7 Min · Equiterna Redaktion
WFFS und der Gentest — was ein Trägerstatus wirklich bedeutet
Das Warmblood Fragile Foal Syndrome wird rezessiv vererbt. Warum Trägertiere nicht aus der Zucht müssen und Anpaarungssteuerung der eigentliche Hebel ist.
7 Min · Equiterna Redaktion
Equines Asthma — warum der Stall wichtiger ist als jedes Pulver
Staub, Schimmelsporen und Endotoxine im Raufutter sind die treibenden Trigger. Das Haltungs- und Heumanagement ist der zentrale Hebel beim Krankheitsbild der Atemwege.
8 Min · Equiterna Redaktion
PSSM und der Muskelstoffwechsel — warum Fett die Stärke ersetzt
Polysaccharid-Speicher-Myopathie staut Glykogen im Muskel. Warum eine stärke- und zuckerarme, fettbetonte Ration plus regelmäßige Bewegung das Management tragen — und wo der Gentest endet.
8 Min · Equiterna Redaktion
Elektrolyte und Schwitzen — warum Salzleckstein im Sommer zu kurz greift
Pferdeschweiß ist hyperton: Er trägt mehr Natrium und Chlorid heraus, als reines Wasser oder ein Leckstein bei intensiver Arbeit ersetzen. Ein Blick auf Verluste, Ersatz und Timing.
6 Min · Equiterna Redaktion
Kolik vorbeugen — der Hebel liegt in Fütterung und Haltung
Abrupte Rationswechsel, zu wenig Wasser und zu viel Kraftfutter zählen zu den belegten Risikofaktoren. Warum kontinuierliche Raufutterversorgung und langsame Wechsel die wirksamsten Stellschrauben sind.
8 Min · Equiterna Redaktion
PPID erkennen — was hinter dem Equinen Cushing-Syndrom steht
Verzögerter, lockiger Fellwechsel, Muskelabbau und Hufrehe-Neigung beim älteren Pferd: warum hinter diesen Zeichen eine hormonelle Erkrankung der Hirnanhangdrüse stecken kann und wie der diagnostische Pfad aussieht.
8 Min · Equiterna Redaktion
Selektive Entwurmung — warum die Kotprobe die Kalenderwurmkur ablöst
Anthelminthika verlieren durch Resistenzen ihre Wirkung. Bedarfsgerechtes Entwurmen nach Kotprobe statt nach Kalender bremst die Resistenzentwicklung und schützt die Mittel, die wir noch haben.
7 Min · Equiterna Redaktion
Die Ausbildungsskala — warum Losgelassenheit das Tor zu allem ist
Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichtung, Versammlung: Die sechs Stufen sind kein Lehrplan zum Abarbeiten, sondern ein zusammenhängendes System. Im Zentrum steht eine Stufe, die alles trägt.
7 Min · Equiterna Redaktion
Sehnenschäden — warum Heilung Monate dauert und Geduld die Reha trägt
Tiefe Beugesehne, oberflächliche Beugesehne, Fesselträger: Sehnengewebe heilt langsam und mit minderwertigerem Narbengewebe. Warum der kontrollierte Bewegungsaufbau über Monate der zentrale Hebel ist — und zu frühe Belastung das Rezidiv einlädt.
8 Min · Equiterna Redaktion
Mauke verstehen — warum das Fesselekzem viele Ursachen hat
Nässe und Schlamm, Bakterien, Milben und ein behangbedingtes Feuchtmilieu: Mauke ist selten ein einzelnes Problem. Warum das Trockenhalten der Fessel im Zentrum steht und behangstarke Rassen häufiger betroffen sind.
7 Min · Equiterna Redaktion
Sandkolik vermeiden — wie Sand in den Darm kommt und wieder hinaus
Über kurz abgefressene, sandige Weiden nimmt das Pferd Sand auf, der sich im Dickdarm sammeln kann. Warum saubere Fütterung und reichlich Raufutter die wirksamsten Hebel sind — und wie ehrlich man Flohsamen einordnen muss.
7 Min · Equiterna Redaktion
Zahngesundheit beim Pferd — warum die jährliche Kontrolle Prophylaxe ist
Pferdezähne wachsen lebenslang nach und nutzen sich beim Kauen ab. Wo dieses Gleichgewicht kippt, entstehen scharfe Kanten und Haken — meist lange bevor das Pferd sichtbar leidet. Ein Blick darauf, warum die regelmäßige Maulhöhlen-Kontrolle Früherkennung statt Reparatur ist.
7 Min · Equiterna Redaktion
Das alte Pferd — Management für gute Jahre
Ab etwa 18 bis 20 Jahren verschieben sich die Prioritäten: Gewicht und Zähne brauchen mehr Aufmerksamkeit, die Fütterung folgt der Kaufähigkeit, und die Wachsamkeit für altersbedingte Stoffwechselveränderungen steigt. Ein Leitfaden für Lebensqualität statt Reparatur.
8 Min · Equiterna Redaktion
Geraderichtung — die natürliche Schiefe und der Weg zur Gleichmäßigkeit
Fast jedes Pferd kommt mit einer angeborenen Händigkeit zur Welt: eine hohle und eine Zwangsseite. Die fünfte Stufe der Ausbildungsskala, die Geraderichtung, beantwortet diese Ungleichheit nicht mit Zwang, sondern mit geduldiger, beidseitiger Gymnastizierung.
7 Min · Equiterna Redaktion
Hufrollen-Syndrom — warum die Podotrochlose ein Komplex und kein einzelner Befund ist
Strahlbein, Hufrollenschleimbeutel und tiefe Beugesehne arbeiten als ein mechanisches System. Wenn dieses System chronisch überlastet wird, entsteht ein vielschichtiges Schmerzgeschehen am Pferdehuf — mit Hufbalance und gleichmäßiger Bewegung als zentralen Stellschrauben.
8 Min · Equiterna Redaktion
Druse — warum Fiebermessen und Quarantäne die Ausbreitung stoppen
Druse ist eine hochansteckende bakterielle Atemwegserkrankung mit Lymphknotenabszessen. Der wirksamste Schutz im Stall ist keine Behandlung, sondern konsequente Biosecurity: neue Pferde absondern, täglich Fieber messen, Hygiene halten — und das Carrier-Problem im Luftsack ernst nehmen.
8 Min · Equiterna Redaktion
Mondblindheit — warum die equine rezidivierende Uveitis in Schüben wiederkehrt
Die equine rezidivierende Uveitis ist eine immunvermittelte Entzündung der inneren Augenhaut, die schubweise wiederkehrt — und in Mitteleuropa die häufigste Erblindungsursache des Pferdes. Warum jeder akute Schub ein augenärztlicher Notfall ist und Tigerschecken wie der Knabstrupper ein erhöhtes Risiko tragen.
7 Min · Equiterna Redaktion
Kotwasser und der Hinterdarm — ein Symptom, keine Diagnose
Kotwasser ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein sichtbares Zeichen mit vielen möglichen Ursachen. Warum Fütterungs- und Haltungsmanagement der erste Hebel ist — und wo Lebendhefe ehrlich einzuordnen ist.
7 Min · Equiterna Redaktion
Eiweißqualität statt Eiweißmenge — warum Lysin die Ration entscheidet
Nicht wie viel Protein zählt, sondern welches. Limitierende Aminosäuren, biologische Wertigkeit und die typischen Lücken einer reinen Grasration — nüchtern eingeordnet.
7 Min · Equiterna Redaktion
Anlehnung — die Brücke zwischen Hinterhand und Hand
Anlehnung ist die dritte Stufe der Ausbildungsskala und zugleich ihr am häufigsten missverstandener Begriff. Sie ist keine Sache der Zügel, sondern das Ergebnis eines Pferdes, das aus der Hinterhand über den schwingenden Rücken vertrauensvoll an die Hand herantritt — von hinten nach vorn, nie umgekehrt.
6 Min · Equiterna Redaktion
Headshaking — wenn das Kopfschlagen ein Nervenschmerz und kein Unart ist
Headshaking ist meist kein Verhaltensproblem, sondern oft ein über den Gesichtsnerv vermittelter Gesichtsschmerz. Warum das abrupte, unwillkürliche Kopfschleudern ein Symptomkomplex mit Ausschlussdiagnostik ist — und weshalb Licht und Jahreszeit so häufig als Auslöser auftauchen.
7 Min · Equiterna Redaktion
Hufabszess — warum eine winzige Eitertasche das Pferd lahm wie nach einem Bruch macht
Der Hufabszess ist die häufigste Ursache plötzlicher, hochgradiger Lahmheit — und zugleich eine der heilbarsten. Warum eine kleine Eitertasche unter Sohle oder Horn solche Schmerzen verursacht, woran man sie erkennt und weshalb der Druck heraus muss.
6 Min · Equiterna Redaktion
Equine Influenza — warum Impfung und Biosecurity zusammen den Bestand schützen
Die Pferdegrippe ist ein hochansteckendes Atemwegsvirus, das sich in Gruppen rasend schnell ausbreitet. Warum hohe Durchimpfung den Herdenschutz trägt, Turnier- und LPO-Regeln eine Impfpflicht vorsehen — und weshalb das Impfschema und seine Auffrischungen in tierärztliche Hand gehören.
7 Min · Equiterna Redaktion
Warum fast jede Heuration ein Mineralfutter braucht
Raufutter deckt Energie und Eiweiß grob — aber Kupfer, Zink, Selen und oft Natrium liegen je nach Boden im Defizit. Was ein ausgewogenes Mineralfutter leistet und warum mehr nicht mehr hilft.
7 Min · Equiterna Redaktion
Fohlenwachstum und Mineralstoffe — gleichmäßig schlägt schnell
Kupfer, Zink und ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis begleiten die Skelettentwicklung des Jungpferds. Warum nicht das schnellste, sondern das gleichmäßige Wachstum der Schlüssel ist.
8 Min · Equiterna Redaktion
Schwung — die übertragene Schubkraft der Hinterhand
Schwung ist die vierte Stufe der Ausbildungsskala und wird oft mit Tempo verwechselt. Dabei meint er etwas ganz anderes: die über den schwingenden Rücken nach vorn übertragene Schubkraft einer aktiv abfußenden Hinterhand. Nicht Eile, sondern Tragkraft in Bewegung — und nur dort möglich, wo eine Schwebephase existiert.
6 Min · Equiterna Redaktion
