Krankheiten
Augenhoch

Equine Rezidivierende Uveitis (ERU / Mondblindheit / Periodische Augenentzündung)

Schubweise wiederkehrende, immunvermittelte Entzündung der inneren Augenhaut (Uvea) und häufigste Erblindungsursache beim Pferd. Diskutiert werden u. a. eine Beteiligung von Leptospiren-Antigenen sowie eine genetische Veranlagung (z. B. Appaloosa, Warmblüter); jeder akute Schub kann das Auge weiter schädigen.

Tierarzt erforderlich

Diese Erkrankung gehört in die tierärztliche Diagnostik und Behandlung. Wirkstoffe sind allenfalls flankierend.

Vorrangig · Tierarzt & Management

Ein akuter Schub ist dringend tierärztlich/augenfachärztlich abzuklären und zu behandeln (z. B. entzündungshemmende und pupillenerweiternde Medikamente, ggf. spezialisierte Verfahren) — Ziel ist das Eindämmen der Schübe und der Erhalt der Sehkraft. Selbstmedikation am Auge ist tabu.

Mögliche Ursachen

  • · immunvermittelte (autoimmune) Reaktion in der Uvea
  • · diskutierte Beteiligung von Leptospiren-Antigenen
  • · genetische Prädisposition (Appaloosa, Warmblutrassen)
  • · vorangegangene Augenentzündung oder -verletzung als Auslöser

Vorbeugung

Schübe lassen sich nicht sicher verhindern; entscheidend sind frühe Abklärung jeder Augenreizung und engmaschige augenärztliche Kontrolle bei betroffenen Pferden.

Equiterna ordnet ein

Equiterna führt die ERU strikt augenärztlich — Ergänzungsfuttermittel können die Schubbehandlung nicht ersetzen; jeder akute Schub gehört sofort in fachärztliche Hand.

Hinweis zur Verwendung

Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.

Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.