Krankheiten
Hufe & Bewegungsapparatniedrig

Spat (Tarsalgelenk-Arthrose / Bone Spavin)

Spat ist eine fortschreitende, degenerative Arthrose der kleinen, straffen Sprunggelenke (untere Tarsalgelenke). Im Verlauf können die betroffenen Gelenkflächen knöchern verschmelzen, was die Lahmheit langfristig oft wieder verringert. Spat entwickelt sich meist schleichend und betrifft häufig ältere oder über Jahre stark beanspruchte Pferde.

Tierarzt erforderlich

Diese Erkrankung gehört in die tierärztliche Diagnostik und Behandlung. Wirkstoffe sind allenfalls flankierend.

Vorrangig · Tierarzt & Management

Diagnose (Lahmheitsuntersuchung, Beugeproben, Röntgen) und Therapie sowie ein angepasstes Hufbearbeitungs- und Bewegungsmanagement gehören in tierärztliche und schmiedische Hand; kontrollierte, regelmäßige Bewegung statt abrupter Belastungsspitzen ist zentral. Wirkstoffe sind nur flankierend.

Mögliche Ursachen

  • · jahrelange Belastung der Sprunggelenke (Springen, Dressur, harter Boden)
  • · Fehlstellungen und ungünstige Gliedmaßenachsen
  • · altersbedingter Gelenkverschleiß
  • · genetische Veranlagung und Konformation

Unterstützende Wirkstoffe · Ergänzungsfuttermittel, keine Medikamente

Vorbeugung

Korrekte, regelmäßige Hufbearbeitung, gleichmäßiges Aufwärmen, ausgewogene Trainingsbelastung und das Meiden harter Böden entlasten die Sprunggelenke.

Equiterna ordnet ein

Equiterna betrachtet Spat im Zusammenspiel von Gliedmaßenstellung, Hufbearbeitung, Trainingssteuerung und Gelenkstoffwechsel — die Diagnostik bleibt strikt tierärztlich.

Hinweis zur Verwendung

Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.

Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.