Krankheiten
Stoffwechsel & Hormonsystemmittel

PPID (Equines Cushing-Syndrom)

Funktionsstörung der Hypophyse (Pars intermedia) mit Hormondysregulation, v. a. bei älteren Pferden. Erhöht u. a. das Hufrehe-Risiko.

Tierarzt erforderlich

Diese Erkrankung gehört in die tierärztliche Diagnostik und Behandlung. Wirkstoffe sind allenfalls flankierend.

Vorrangig · Tierarzt & Management

PPID gehört in tierärztliche Diagnostik (ACTH) und medikamentöse Therapie (Pergolid — Medikament). Wirkstoffe sind ausschließlich flankierend.

Mögliche Ursachen

  • · altersbedingte Degeneration dopaminerger Neurone (Pars intermedia)
  • · fortschreitende Hormondysregulation (u. a. ACTH-Anstieg)
  • · v. a. ältere Pferde betroffen
  • · begünstigt sekundär Insulindysregulation und Hufrehe

Vorbeugung

PPID ist nicht vermeidbar; regelmäßige Senioren-Kontrollen und ACTH-Tests ermöglichen aber frühe tierärztliche Steuerung und Hufrehe-Vorsorge.

Equiterna ordnet ein

Equiterna führt PPID strikt tierarztzentriert: Diagnostik und Pergolid-Therapie stehen im Mittelpunkt, Wirkstoffe begleiten nur den Senior-Stoffwechsel.

Hinweis zur Verwendung

Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.

Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.