Hufrehe & Equines Metabolisches Syndrom (EMS)
Insulindysregulation mit Adipositas-Neigung und hohem Risiko endokrinopathischer Hufrehe (Laminitis). Häufig bei leichtfuttrigen Rassen/Ponys.
Tierarzt erforderlich
Diese Erkrankung gehört in die tierärztliche Diagnostik und Behandlung. Wirkstoffe sind allenfalls flankierend.
Vorrangig · Tierarzt & Management
Kern ist konsequentes Energie-/Weide-Management, Gewichtsreduktion und tierärztliche Begleitung — Wirkstoffe sind nur flankierend.
Mögliche Ursachen
- · Insulindysregulation (gestörte Insulinantwort)
- · Übergewicht/regionale Fettdepots bei leichtfuttrigen Rassen/Ponys
- · zucker-/fruktanreiches Weidegras und stärkereiche Rationen
- · Bewegungsmangel
- · begünstigend: gleichzeitige PPID
Unterstützende Wirkstoffe · Ergänzungsfuttermittel, keine Medikamente
Magnesium
AMGFEI freiim Kontext Insulinsensitivität diskutiert (Evidenz begrenzt)
Wirkstoff-Profil →Vitamin E
AMGFEI freiAntioxidans bei metabolischer Belastung
Wirkstoff-Profil →Leinsamen
AMGFEI freiOmega-3 für die entzündliche Balance
Wirkstoff-Profil →Mariendistel
AMGFEI freiLeberunterstützung bei metabolischer Belastung
Wirkstoff-Profil →Vorbeugung
Konsequentes Energie-/Weide-Management, regelmäßige Gewichts-/BCS-Kontrolle und bedarfsgerechte Bewegung senken das Hufrehe-Risiko.
Equiterna ordnet ein
Equiterna behandelt Hufrehe und EMS als Management-Thema: Wirkstoffe sind nur flankierend zu Fütterungssteuerung, Gewichtsreduktion und tierärztlicher Begleitung.
Hinweis zur Verwendung
Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.

