Krankheiten
Stoffwechsel & Hormonsystemniedrig

Mineralstoff-Imbalancen

Nicht nur Mangel, sondern auch ein Ungleichgewicht der Mengen- und Spurenelemente (z. B. das Verhältnis von Kupfer zu Zink oder Calcium zu Phosphor) kann Haut, Horn, Muskulatur und Stoffwechsel beeinflussen. Da Heu regional stark schwankt, lassen sich Imbalancen am besten über Rations- und Blutanalyse einschätzen.

Vorrangig · Tierarzt & Management

Sinnvoll ist eine Bestandsaufnahme über Heu-/Rationsanalyse und ggf. Blutbild, idealerweise mit Fütterungs-/Tierarzt-Beratung, bevor einzelne Mineralstoffe ergänzt werden — gezieltes Ausgleichen statt blindes Aufdosieren.

Mögliche Ursachen

  • · regional schwankende Mineralstoffgehalte im Heu/Boden
  • · einseitige oder unausgewogene Rationen
  • · ungünstige Verhältnisse (z. B. Kupfer:Zink, Calcium:Phosphor)
  • · überhöhte Einzelgaben, die andere Elemente verdrängen

Vorbeugung

Eine an Heuanalyse orientierte, ausgewogene Mineralversorgung statt willkürlicher Einzelgaben hält die Elemente im Gleichgewicht.

Equiterna ordnet ein

Equiterna denkt Mineralstoffe immer im Verhältnis zueinander und vor dem Hintergrund der Heuanalyse — nicht als isolierte Einzelnährstoffe.

Hinweis zur Verwendung

Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.

Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.