Wirkstoff-Profile
Phytotherapie

Salbei

Salvia officinalis · Echter Salbei

Wirkmechanismus

Salbeiblätter enthalten ein ätherisches Öl mit Thujon und 1,8-Cineol, dazu Gerbstoffe (Rosmarinsäure) und Flavonoide. Traditionell wird Salbei adstringierend im Mund- und Rachenraum sowie wegen der Gerbstoffe eingesetzt. Thujon ist neurotoxisch in höheren Dosen, weshalb Hochdosis- und Langzeitgabe zu vermeiden sind. Die equine Endpunkt-Datenlage ist begrenzt.

Vorsicht

  • · Enthält Thujon (neurotoxisches Potenzial) — Hochdosis und Langzeitgabe vermeiden
  • · Bei tragenden und laktierenden Stuten meiden (Thujon, mögliche Milchminderung)
  • · Reines Salbeiöl nicht mit dem Blatt gleichsetzen — hoher Thujongehalt

Quellen

EMA/HMPC Salviae foliumEMA/HMPC — Salbeiblatt-Monographie (Salvia officinalis L., folium)
PMID:29034191Ghorbani & Esmaeilizadeh 2017 (J Tradit Complement Med) — Pharmakologische Eigenschaften Salvia officinalis

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Hinweis zur Verwendung

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Was unter Zwang geschieht, ist nicht edel.
Xenophon · Peri Hippikes (um 365 v. Chr.)

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