Wirkstoff-Profile
Phytotherapie

Rosmarin

Rosmarinus officinalis

Wirkmechanismus

Rosmarinblätter enthalten Rosmarinsäure, Carnosolsäure (Carnosic acid), Carnosol sowie ätherisches Öl. Diese Polyphenole und Diterpene zeigen in vitro ausgeprägte antioxidative Eigenschaften. Traditionell wird Rosmarin als Würz- und Kräuterzusatz verwendet. Beim Pferd liegen keine belastbaren kontrollierten Studien zu klinischen Endpunkten vor; die Anwendung beruht auf Übertragung aus In-vitro- und Humandaten.

Vorsicht

  • · In der Trächtigkeit zurückhaltend einsetzen (traditionelle Vorbehalte gegenüber stark ätherisch-öligen Kräutern)
  • · Ätherische Öle dosisabhängig reizend — Dosierung maßvoll halten

Quellen

ESCOPESCOP Monographie Rosmarini folium
EMA/HMPC Rosmarini foliumEMA/HMPC — Rosmarin-Monographie (Rosmarinus officinalis L., folium)
PMID:29682318Andrade et al. 2018 (Future Sci OA) — Review Phytochemie/Bioaktivität Rosmarinus officinalis

Hinweis zur Verwendung

Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.

Was unter Zwang geschieht, ist nicht edel.
Xenophon · Peri Hippikes (um 365 v. Chr.)

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