Mädesüß
Filipendula ulmaria · Spierstaude · Wiesenkönigin
Wirkmechanismus
Die Blüten und das Kraut von Mädesüß enthalten salicylathaltige Verbindungen, die im Stoffwechsel zu Salicylsäure umgesetzt werden. Salicylsäure ist im FEI-Reglement eine Threshold-Substanz mit definiertem Grenzwert. Traditionell wird Mädesüß zur Unterstützung des Bewegungsapparats und der Magenschleimhaut verwendet; in vitro und im Tiermodell wurden entzündungsmodulierende Eigenschaften beschrieben. Belastbare equine Studien zu klinischen Endpunkten fehlen weitgehend.
Vorsicht
- · FEI: Salicylsäure ist Threshold-Substanz — Karenzzeit beachten
- · Salicylathaltig — bei magenempfindlichen Pferden vorsichtig
- · Nicht mit weiteren salicylathaltigen Pflanzen (z. B. Weidenrinde) kombinieren
Quellen
Produkte mit Mädesüß
Hinweis zur Verwendung
Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
“Was unter Zwang geschieht, ist nicht edel.”
Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.

