Klee
Rotklee · Trifolium pratense
Kurzprofil im Ausbau — die fachliche Tiefe folgt schrittweise.
Wirkmechanismus
Rotklee (Trifolium pratense) ist eine proteinreiche Leguminose und enthaelt Isoflavone wie Formononetin und Biochanin A, die als Phytooestrogene eine oestrogenartige Wirkung entfalten koennen. Bei Verderb oder Schimmel, besonders von Steinklee (Melilotus), kann Cumarin zu Dicumarol umgewandelt werden, das die Blutgerinnung beeinflusst. Als Gruenpflanze wird Klee traditionell im Raufutter genutzt (Futtermittel-VO 767/2009).
Vorsicht
- · Isoflavone/Phytooestrogene - bei Zucht und tragenden Stuten zurueckhaltend einsetzen
- · Verschimmelter (Stein-)Klee: Cumarin/Dicumarol-Risiko fuer die Blutgerinnung
- · Hoher Kleeanteil kann Gasbildung und Kolikneigung foerdern
- · Keine Heilaussage
Quellen
Hinweis zur Verwendung
Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
“Was unter Zwang geschieht, ist nicht edel.”
Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.

