Hopfen
Humulus lupulus · Hops
Wirkmechanismus
Hopfenzapfen enthalten Bitterstoffe (Humulone, Lupulone) und das flüchtige 2-Methyl-3-buten-2-ol, das für die traditionell zugeschriebene sedierende und schlaffördernde Wirkung verantwortlich gemacht wird; diskutiert werden GABAerge und melatonin-modulierende Mechanismen (ESCOP/EMA-HMPC, v.a. Humandaten). Kontrollierte Wirksamkeits- und Pharmakokinetikstudien beim Pferd fehlen praktisch vollständig, weshalb eine belastbare Aussage zur oralen Wirkung beim Pferd nicht möglich ist. Traditionell wird Hopfen außerhalb des Wettkampfs in Beruhigungsmischungen verwendet. Wegen der zentral dämpfenden Wirkrichtung ist der FEI-Status vor Wettkampf zu prüfen.
Vorsicht
- · Pferdespezifische Daten fehlen weitgehend; Wirkung nicht belegt
- · Sedierende Wirkrichtung: FEI-Status vor Wettkampf prüfen
- · Nicht mit anderen Sedativa kombinieren
Quellen
Produkte mit Hopfen
Hinweis zur Verwendung
Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
“Was unter Zwang geschieht, ist nicht edel.”
Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.

