Hainbuche
Carpinus betulus · Weißbuche
Wirkmechanismus
Blätter von Carpinus betulus enthalten ein breites Polyphenolspektrum - Gallo- und Ellagitannine, Catechine/Procyanidine, Flavonol-Glykoside und cyclische Diarylheptanoide (Isolation and quantification of diarylheptanoids from European hornbeam, PMID 34973466, J Pharm Biomed Anal; detailliertes Polyphenolprofil und Antioxidanzkapazität der Blätter: Industrial Crops and Products 2016, ScienceDirect S0926669016302631). Die Blätter zeigen in vitro eine hohe antioxidative Kapazität. Kontrollierte Pferdestudien fehlen; Hainbuchenlaub gilt praktisch als schmackhaftes Browsing-Laub, die Einordnung ist traditions- und botanikbegründet.
Vorsicht
- · Gerbstoffreich - große Mengen adstringierend und nährstoffbindend.
- · Verwechslungssicher bestimmen (Abgrenzung zu Eibe, Bergahorn/Hypoglycin A, Robinie, Eiche).
Quellen
Hinweis zur Verwendung
Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
“Was unter Zwang geschieht, ist nicht edel.”
Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.

