Esche
Fraxinus excelsior · Gemeine Esche
Wirkmechanismus
Blätter, Rinde und junge Zweige von Fraxinus excelsior enthalten Cumarine (Fraxin, Esculin/Aesculin und verwandte), Secoiridoide und Phenylethanoide, Flavonoide sowie Mannitol (Übersicht: Kostova & Iossifova 2007, Chemical components of Fraxinus species, Fitoterapia, DOI 10.1016/j.fitote.2006.11.002). Für Blattextrakte sind in vitro entzündungsmodulierende Effekte beschrieben (Bio-Guided Isolation of Compounds from Fraxinus excelsior Leaves with Anti-Inflammatory Activity, 2023, PMC9964138). Esche wird traditionell als Laubheu bzw. Astfutter geschätzt und meist gut angenommen; kontrollierte Pferdestudien zur Wirksamkeit fehlen.
Vorsicht
- · Cumaringehalt - bei gleichzeitiger gerinnungsrelevanter Medikation zurückhaltend.
- · Verwechslungssicher bestimmen; das gefiederte Laub nicht mit der giftigen Robinie (Scheinakazie) verwechseln, generell Abgrenzung zu Eibe, Bergahorn/Hypoglycin A, Eiche.
Quellen
Hinweis zur Verwendung
Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
“Was unter Zwang geschieht, ist nicht edel.”
Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.

