Brunnenkresse
Nasturtium officinale · Watercress
Wirkmechanismus
Brunnenkresse (Nasturtium officinale) ist reich an Vitaminen (u.a. C, Carotinoide), Mineralstoffen und dem Glucosinolat Gluconasturtiin, aus dem beim Zerkauen das Isothiocyanat Phenethyl-Isothiocyanat (PEITC) entsteht. In einer randomisierten Humanstudie (85 g/Tag ueber 8 Wochen) reduzierte Brunnenkresse oxidative Lymphozyten-DNA-Schaeden und erhoehte Plasma-Lutein und -Beta-Carotin (Gill et al. 2007, Am J Clin Nutr, PMID 17284750); weitere Humandaten zeigen antioxidative und entzuendungsmodulierende Effekte (Nutrients 2021, PMC8391159). Equine Daten fehlen. Praktisch begrenzen der scharfe, schleimhautreizende Geschmack (Senfoele) Akzeptanz und Menge; wichtig ist zudem der Standort: Wildbestaende an Gewaessern koennen mit dem Grossen Leberegel (Fasciola hepatica) oder ueber die Wasserqualitaet mikrobiell belastet sein.
Vorsicht
- · Senfoelglykoside sind scharf und schleimhautreizend - in groesserer Menge Akzeptanz- und Reizproblem.
- · Standortrisiko bei Wildbestaenden: Grosser Leberegel (Fasciola hepatica) und Wasserqualitaet/Keimbelastung.
- · Als Kreuzbluetler bei hoher Dauerzufuhr goitrogenes Potenzial (Glucosinolate).
Quellen
Hinweis zur Verwendung
Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
“Was unter Zwang geschieht, ist nicht edel.”
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