Arginin
L-Arginin
Wirkmechanismus
Arginin ist Ausgangssubstrat der NO-Synthese (gefäßerweiternd, durchblutungsfördernd) und Zwischenglied des Harnstoffzyklus zur Ammoniakentgiftung. Beim Pferd gilt Arginin als semi-essenziell, da es teilweise selbst synthetisiert wird — ein diätetischer Bedarf ist daher nicht zuverlässig quantifiziert. Die equine Evidenz zu Leistung, Gefäßfunktion und Reproduktion ist uneinheitlich; belastbare Dosis-Wirkungs-Daten fehlen weitgehend.
Vorsicht
- · Eigensynthese des Pferdes deckt den Bedarf oft mit — Zusatznutzen einer Supplementierung nicht gesichert
- · Kein Ersatz für tierärztliche Abklärung bei Gefäß- oder Reproduktionsproblemen
Quellen
Hinweis zur Verwendung
Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
“Was unter Zwang geschieht, ist nicht edel.”
Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.

