Allicin
Allicin · Diallylthiosulfinat · Knoblauch-Wirkstoff
Kurzprofil im Ausbau — die fachliche Tiefe folgt schrittweise.
Wirkmechanismus
Allicin entsteht beim Zerkleinern von Knoblauch aus Alliin durch das Enzym Alliinase und ist ein reaktives, instabiles Thiosulfinat. In vitro werden antimikrobielle, antioxidative und gefaessmodulierende Effekte beschrieben. Kontrollierte Pferdedaten fehlen; wichtig ist die knoblauchspezifische Sicherheitsfrage: Schwefelverbindungen des Knoblauchs koennen bei hoeherer/dauerhafter Aufnahme oxidative Schaeden an Erythrozyten (Heinz-Koerper-Anaemie) verursachen.
Vorsicht
- · Knoblauch-Schwefelverbindungen: dosis-/dauerabhaengig Heinz-Koerper-Anaemie beim Pferd moeglich
- · chemisch instabil - Gehalt in Praeparaten schwankt stark
- · starker Geruch/Geschmack kann Futteraufnahme beeinflussen
Quellen
Hinweis zur Verwendung
Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
“Was unter Zwang geschieht, ist nicht edel.”
Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.

