Alanin
Ala · L-Alanin
Wirkmechanismus
Alanin entsteht durch Transaminierung von Pyruvat und transportiert im Glukose-Alanin-(Cahill-)Zyklus Stickstoff aus der Muskulatur zur Leber, wo es der Gluconeogenese dient (Wu 2009, PMID 19301095). Es ist nicht-essenziell und wird bedarfsgerecht selbst gebildet; beim Pferd ist Alanin nicht limitierend, ein diaetetischer Bedarf ist nicht definiert (NRC 2007; GfE 2014). Beta-Alanin (als Carnosin-Vorstufe fuer die muskulaere Pufferung) ist ein anderes Molekuel mit eigener, ebenfalls fuer Pferde nur begrenzter Datenlage und darf nicht mit L-Alanin gleichgesetzt werden. Fuer L-Alanin fehlt beim gesunden Pferd ein belegter Supplement-Nutzen.
Vorsicht
- · L-Alanin nicht mit Beta-Alanin (Carnosin-/Pufferkontext) verwechseln
- · Nicht-limitierend beim Pferd -> kein belegter Zusatznutzen
- · Aminosaeurenbedarf ueber das Gesamtprotein decken
Quellen
Hinweis zur Verwendung
Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
“Was unter Zwang geschieht, ist nicht edel.”
Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.

