Krankheiten
Verdauung & Darmmittel

Wurmbefall / Darmparasiten (Endoparasiten)

Pferde tragen praktisch immer einen gewissen Wurmbesatz; problematisch wird erst ein hoher oder schädigender Befall (u. a. kleine Strongyliden, Spulwürmer, Bandwürmer). Hoher Befall kann Verdauungsstörungen, Abmagerung und ein erhöhtes Kolikrisiko verursachen — zunehmende Wurmmittel-Resistenzen machen ein gesteuertes Vorgehen wichtig.

Tierarzt erforderlich

Diese Erkrankung gehört in die tierärztliche Diagnostik und Behandlung. Wirkstoffe sind allenfalls flankierend.

Vorrangig · Tierarzt & Management

Statt pauschaler Kuren ist heute selektive, kotprobengestützte Entwurmung (Eizahlbestimmung/McMaster) durch den Tierarzt Standard; Diagnose und Auswahl des Wurmmittels (verschreibungspflichtiges Arzneimittel) gehören in tierärztliche Hand. Ergänzungsfuttermittel ersetzen keine Entwurmung.

Mögliche Ursachen

  • · Aufnahme von Larven über kontaminierte Weiden
  • · hohe Besatzdichte und seltenes Abäppeln
  • · junge, alte oder immungeschwächte Pferde anfälliger
  • · ungezielte Entwurmung mit Resistenzbildung

Vorbeugung

Regelmäßiges Abäppeln der Weiden, maßvolle Besatzdichte, Weidewechsel und kotprobengestützte, selektive Entwurmung halten den Parasitendruck niedrig und bremsen Resistenzen.

Equiterna ordnet ein

Equiterna verknüpft Parasitenmanagement mit Weidehygiene, Immunlage und Darmregeneration — die Entwurmung selbst bleibt tierärztlich und resistenzbewusst.

Hinweis zur Verwendung

Diese Inhalte dienen der Information und Bildung. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen konsultiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt.

Equiterna ist eine Vermittlungsplattform für Pferde-Wissen, -Marktplatz und -Werkzeuge — kein Tierarzneimittel-Händler, keine Tierarzt-Praxis, keine Apotheke. Angaben zu Wirkstoffen sind studienattribuiert und ohne Heilversprechen. Rechtsrahmen: VO (EU) 2019/6 / TAMG (DE/AT), Futtermittel-VO (EG) 767/2009, FEI-Verbotsliste, HWG.